| Aschermittwoch - "Kehrt um und glaubt an das Evangelium" |
|
|
Ohne Umkehr, kein Heil. Niemand kommt ans Ziel des Lebens, das ewige Leben des Himmels, ohne Umkehr. Die Asche, die heute auf unsere Häupter aufgelegt wird, erinnert uns daran, dass wir vergänglich sind. Vergänglich, wie die Blumen des Feldes. Alles wird zur Asche, sagt Romano Guardini. „Mein Haus, mein Gewand und Gerät und Geld; Acker, Wiese und Wald, der Hund, der mich begleitet, und das Tier im Stall. Die Hand, mit der ich schreibe, das lesende Auge, mein ganzer Leib. Die Menschen, die ich geliebt, die Menschen, die ich gehasst, und die Menschen, die ich gefürchtet habe. Was mir auf Erden groß erschienen ist, und was klein: alles wird Asche“. Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst. Koop. Ioan Budulai |

Mit dem heutigen Tag beginnt die vierzigtägige Fastenzeit. In der Fastenzeit sind wir besonders zur Umkehr eingeladen. Es ist die wahre Weisheit, uns in Frage stellen zu lassen und uns im Leben zu bessern, hat einmal der Papst Benedikt gesagt. Nur durch Umkehr wird man Christ, das gilt für den Einzelnen ein ganzes Leben lang, das gilt für die Kirche, die ganze Geschichte hindurch.