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Rodelausflug auf die Bärenhütte, 28. Dezember 2011 Drucken

Ministranten1

Nach den Weihnachtsfeiertagen, an denen die Ministrantinnen und Ministranten mit großem Einsatz ihren Dienst versehen haben, hat sich eine kleine Gruppe aus den Axamer Altardienern zusammengefunden, um einen „Nachmittag im Schnee“ zu verbringen.

Mit Rodel und Skianzug ausgerüstet, fuhren wir mit dem Bus um 14.00 Uhr in die Axamer Lizum. Auch wenn sich der Bus um einige Zeit verspätet hatte, tat dies der Stimmung unserer kleinen Rodelpartie keinen Abbruch, und so machten wir uns vom Parkplatz der Axamer Lizum über die neu angelegte Rodelbahn auf den Weg zur Bärenhütte.

Einigen von unserer Gruppe schien das Hinauf-wandern der Rodelbahn eine zu geringe Herausforderung zu sein, daher wurden immer wieder Abkürzungen im Tiefschnee, der im großer Menge am Rande des präparierten Weges vorhanden war, gesucht. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass bereits einige der anwesenden Ministranten den Vormittag mit Skifahren verbracht hatten. Interessanterweise gab es keinerlei Anzeichen von Ermüdung!

Ministranten3Da die Rodelbahn immerhin zwei Kilometer lang ist und ebenfalls über einige steile Stellen verfügt, legten wir immer wieder kurze Pausen ein, die nicht selten für allerlei „Schabernack“ im Schnee genutzt wurden. So war unter anderem zu beobachten, dass der einer oder andere Ministrant immer „schneeweißer“ wurde – natürlich zur Freude der anderen.

Als wir die Hütte erreichten, die immerhin auf 1.840 m liegt, durfte natürlich eine Hütteneinkehr nicht fehlen, und so machten wir es uns bei heißem Kakao und Saftl in der geräumigen Gaststube gemütlich – natürlich auf dem „Lugenbankl“. Jedenfalls verging die Zeit auf der Hütte wie im Flug, wozu der sehr freundliche Wirt einen großen Beitrag leistete.

In großer Vorfreude auf die rasante Abfahrt, die uns über den Talweg nach Axams führen sollte, packten wir aber dann doch unsere Sachen zusammen und ließen unsere Rodeln laufen. Im Nu waren die Strapazen des Aufstieges vergessen und ein jeder unserer Gruppe konnte seine Rodelkünste zeigen - deren gab es wahrlich viele. Auf den flacheren Teilen der Rodelbahn ging es ordentlich zur Sache und so kam es auch vor, dass der eine oder andere Mini – natürlich immer dank tatkräftiger Hilfe von Außen – Bekanntschaft mit dem Tiefschnee abseits der Rodelbahn machte.

Als wir dann alle nach einer sehr aufregenden Fahrt in Richtung Heimat bei der Talsperre ankamen, folgten wir sehr gerne der Einladung von Sylvia Hörtnagl, und konnten uns bei ihr Zuhause bei Tee, belegtem Brot und Knabbergebäck stärken. Selbstverständlich war ebenfalls das Erlebte ein großes Gesprächsthema in unserer gemütlichen Runde. Als es dann langsam zu Dämmern begann und wir zudem wussten, dass der nächste Rodelbus in die Axamer Lizum um 17.10 Uhr kommt, machten wir uns erneut auf, denn wir wollten noch einmal die Fahrt durch das – nun künstlich beleuchtete - Axamer Tal erleben.

Gegen 18.00 Uhr kamen wir alle wohlauf in Axams an und konnten unseren „Nachmittag im Schnee“ beenden.

Wir dürfen uns ganz besonders bei Sylvia und ihrer Familie für die Gastfreundschaft und die ausgezeichnete Verpflegung bedanken. Ebenso sei allen Ministranten gedankt, die beim Rodelausflug dabei waren, da die Einladung doch sehr kurzfristig erfolgte.

Verena Zeisler/Andreas Zeisler