| Vorwort |
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Ostern gibt es nur "All inclusive", das heißt zusammen mit dem Karfreitag. Karfreitags-Erfahrungen braucht niemand zu suchen. Sie stellen sich von selber ein. Man denke an Erfahrungen vergeblicher Mühe, zerstörter Hoffnungen oder des Sterbens lieber Menschen aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis. Auch der Gedanke an den eigenen Tod hat mit der Dunkelheit des Karfreitags zu tun. Ostern "All inclusive" ist kein Blick durch die rosarote Brille mit kurzzeitiger Vertröstung auf ein besseres Jenseits. Die Osterbotschaft bringt das konkrete Leben zur Sprache, in dem es nicht an Dunkelheiten und Zerwürfnissen fehlt, in dem es aber für den glaubenden Menschen Licht und Leben gibt. Letzteres kommt nicht aus einer anderen Sichtweise auf die Lebensumstände, sondern allein durch JESUS CHRISTUS, der die Mächte der Lieblosigkeit, die den Tod bringen, besiegt hat und auferstanden ist. Jesus Christus ist der Sieger über die Mächte der Finsternis, er ist nicht nur der "Auferstandene", er ist die Auferstehung und das Leben. Im Evangelium nach Johannes heißt es: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben" (Joh 11,25 f). Der Glaube an den auferstandenen Herrn ist Teilhabe am bleibenden Leben. Das ist der eigentliche und tiefste Grund für ein frohes Osterfest. Das ist auch mein Wunsch an alle, die diese Zeilen lesen. Ein gesegnetes Fest der Auferstehung des Herrn wünscht Pfarrer Rudi Silberberger |

