Gottesdienst daheim

Gerade weil das gemeinsam Feier in der Kirche in dieser herausfordernden Zeit nicht möglich ist, wollen wir in den nächsten Wochen jeden Sonntag daheim Gottesdienst mit der gleichen Vorbereitung feiern. 

Gottesdienstvorschlag für daheim (Sonntag 29. März-5. Fastensonntag Lesejahr A) 

Gemeinsam bereiten wir den Raum für den Gottesdienst vor. Eine Kerze wird entzündet, Blumen verschönern den Tisch, Musikinstrumente etc. werden bereitgestellt. Bei den Fürbitten können Kerzen angezündet werden, diese werden bereits jetzt vorbereitet.
Bei kleineren Kindern könnten die „Rollen“ verteilt werden (Ministrantin, Priester, Musik, etc.). Es ist hilfreich, wenn ein Erwachsener oder ein älteres Kind den Gottesdienst leitet. Selbstverständlich können verschiedene Instrumente beim Gottesdienst auch in Form von „Instrumentalstücken“ eingebaut werden.

Wir singen das Lied „Herr erbarme dich, Herr umarme mich“ (singen oder anhören: https://www.mikula-kurt.net/2012-1/)

Wir machen das Kreuzzeichen und denken daran, dass wir nun Gottesdienst feiern und im Beten mit anderen Menschen verbunden sind. Wir wissen, Gott ist ganz nah bei uns.

Wir hören die Bibelstelle vom heutigen Sonntag: Evangelium nach Johannes 11,1-45.
Die Geschichte kann auch aus der Kinderbibel vorgelesen oder nachgespielt werden.

AUS DEM HEILIGEN EVANGELIUM NACH JOHANNES vgl. Joh 11, 1-45´

Jesus macht seinen Freund Lazarus wieder lebendig. 

Jesus hat einen guten Freund.
Der Freund heißt Lazarus.
Lazarus hat zwei Schwestern: Maria und Marta.
Lazarus und Marta und Maria
wohnen zusammen in einem kleinen Dorf.
Eines Tages wird Lazarus sehr schwer krank.
Lazarus liegt im Sterben.
Marta und Maria schicken Leute zu Jesus.
Die Leute sollen Jesus sagen:
Lazarus ist schwer krank.
Lazarus liegt im Sterben.
Bitte komm zu uns.
Jesus und seine Freund gehen in das Dorf von Lazarus.
Marta und Maria weinen.
Denn Lazarus ist tot.
Er ist schon in einem Grab begraben.
Marta sagt zu Jesus:
Jesus, du bist zu spät gekommen.
Du kannst Lazarus nicht mehr gesund machen.
Lazarus ist gestorben.
Jesus sagt:
Lazarus wird auferstehen.
Marta sagt:
Ja, das weiß ich.
Lazarus wird am Ende der Welt auferstehen.
Am Ende der Welt werden alle Toten auferstehen.
Jesus sagt:
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der lebt.
Auch wer gestorben ist, der lebt.
Jesus fragt Marta:
Glaubst du das, Marta?
Marta sagt: Ja, Jesus.
Ich glaube an dich.
Ich glaube, dass du von Gott kommst.
Maria und Marta sind sehr traurig,
weil Lazarus gestorben ist.
Jesus ist in seinem Herzen sehr aufgeregt.
Jesus fragt:
Wo ist Lazarus beerdigt?
Die Leute zeigen das Grab von Lazarus.
Jesus fängt an zu weinen.
Jesus sagt zu den Leuten:
Tut den Stein vom Grab weg.
Die Leute tun den Stein weg.
Jesus schaut zum Himmel und betet zu Gott.
Er sagt: Vater im Himmel.
Du hörst immer, wenn ich zu dir bete.
Die Leute, die hier stehen, sollen glauben,
dass du Gott bist und dass ich von dir komme.
Jesus ruft laut:
Lazarus. Komm heraus.
Da kommt Lazarus aus dem Grab.
Lazarus lebt.
Lazarus hat noch alle Sachen von der Beerdigung an den
Händen und an den Füßen hängen.Jesus sagt:
Tut alle die Sachen weg.
Und dann lasst Lazarus in Ruhe weggehen.
Die Leute staunen.
Die Leute glauben, dass Jesus von Gott kommt.

Jesus hat seinen Freund Lazarus auferweckt. Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Jesus verspricht, dass unsere Verstorbenen einen ganz guten Platz bei Gott bekommen. Vielleicht möchtet Ihr erzählen, wie Ihr es euch „im Himmel“ vorstellt.
Heute wollen wir in besonderer Weise für die Menschen beten, die wir gut gekannt haben, die gestorben sind und jetzt bei Gott ein neues Leben gefunden haben. Für jeden Verstorbenen kann eine Kerze entzündet werden.

Wir beten miteinander das „Vater Unser“. Dieses Gebet verbindet und stärkt alle Menschen auf der Welt, die an Jesus glauben.

Wir singen „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen“

Gott ist immer bei uns. Wir dürfen uns gegenseitig ein „Kreuzl“ auf die Stirn machen, als Zeichen dass Gott uns immer mit seinem Segen begleitet und stärkt.

Wir singen „In deinem Namen wollen wir“


Gottesdienstvorschlag für daheim (Sonntag 22. März – 4. Fastensonntag Lesejahr A) 

Gemeinsam bereiten wir den Raum für den Gottesdienst vor. Eine Kerze wird entzündet, Blumen verschönern den Tisch, Musikinstrumente etc. werden bereitgestellt. Bei den Fürbitten können Kerzen angezündet werden, diese werden bereits jetzt vorbereitet.
Bei kleineren Kindern könnten die „Rollen“ verteilt werden (Ministrantin, Priester, Musik, etc.). Es ist hilfreich, wenn ein Erwachsener oder ein älteres Kind den Gottesdienst leitet. Selbstverständlich können verschiedene Instrumente beim Gottesdienst auch in Form von „Instrumentalstücken“ eingebaut werden.

Wir singen das Lied „Kommt herein“ (singen oder anhören: https://www.mikula-kurt.net/2012-1/)

Wir machen das Kreuzzeichen und denken daran, dass wir nun Gottesdienst feiern und im Beten mit anderen Menschen verbunden sind. Wir wissen, Gott ist ganz nah bei uns.

Wir hören die Bibelstelle vom heutigen Sonntag: Evangelium nach Johannes 9,1-41.
Die Geschichte kann auch aus der Kinderbibel vorgelesen oder nachgespielt werden. Die abgedruckte Version ist aus: https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/lesejahr-a-4-fastensonntag

Jesus macht einen blinden Mann gesund.

Einmal war ein Sabbat.
Sabbat ist der 7. Tag in der Woche.
Der 7. Tag ist zum Ausruhen.
Alle Menschen und Tiere sollen sich am 7. Tag ausruhen.
Der Sabbat ist ein Ruhe-Tag.
An einem Sabbat war Jesus mit seinen Freunden bei einem Teich.
Bei dem Teich war ein Mann.
Der Mann war blind.
Jesus sagte zu den Freunden:
Gott will, dass alle Menschen das Licht sehen.
Der blinde Mann soll das Licht sehen.
Der blinde Mann soll gesund werden.
Ich will den blinden Mann gesund machen.
   Jesus spuckte auf die Erde.
Jesus machte mit der Spucke einen Brei.
Jesus legte den Brei auf die Augen von dem blinden Mann.
Jesus sagte zu dem blinden Mann:
Geh zum Teich.
Wasch deine Augen mit dem Wasser im Teich.
Der Mann ging zum Teich.
Der Mann wusch sich die Augen mit dem Wasser im Teich.
Da konnte der Mann sehen.
Die anderen Leute merkten, dass der blinde Mann sehen konnte.
Der Mann war geheilt.
Die Leute staunten.

 

Jesus hat den blinden Mann geheilt. Gott möchte allen Menschen sein Licht schenken. Immer wenn wir an andere Menschen denken, machen wir die Welt heller. Wir dürfen jetzt an alle Menschen denken, die uns besonders wichtig sind und für die wir beten möchten. Jeder darf eine Kerze für jemanden anzünden.

Wir beten miteinander das „Vater Unser“. Dieses Gebet verbindet und stärkt alle Menschen auf der Welt, die an Jesus glauben.

Wir singen „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen“

Gott ist immer bei uns. Wir dürfen uns gegenseitig ein „Kreuzl“ auf die Stirn machen, als Zeichen, dass Gott uns immer mit seinem Segen begleitet und stärkt.

Wir singen „Gottes Liebe ist so wunderbar“